Span(n)ende Metallbearbeitung …

Grundsätzlich unterscheiden wir spanende und spanlose Verfahren zur Metallbearbeitung. Zur spanenden Bearbeitung zählen das Bohren, das Drehen, das Fräsen oder Sägen.

Sägen: Spanendes Trennen von Metallwerkstücken unter Einsatz von Kreis-, Band- oder Bügelsägen. Die Kreissäge arbeitet mit hoher Trenngeschwindigkeit sauber und gratfrei, wenn gerade Schnitte rechtwinklig zur Stabachse oder als Gehrungsschnitte ausgeführt werden sollen. Mit der Bandsäge können wegen der Wendigkeit des schmalen Sägebandes Konturenschnitte ausgeführt werden; während die Bügelsäge bei geringerem Sägebedarf anstelle der Kreissäge eingesetzt wird, allerdings nicht die Sägegenauigkeit der Kreissäge besitzt.

Fräsen: Spanen mit geometrisch bestimmter Werkzeugschneide zur Herstellung von ebenen und gekrümmten Flächen, Nuten, Wendelnuten, Verzahnungen und Gewinden. Das mehrschneidige Fräswerkzeug führt die kreisförmige Schnittbewegung aus, während Vorschub und Zustellbewegung meist vom Werkstück ausgeführt werden.

Drehen: Spanen mit geometrisch bestimmter Schneide und kreisförmiger Schnittbewegung. Meist führt das Werkstück die Drehbewegung aus. Das einschneidige Werkzeug ist fest eingespannt und wird an der zu bearbeitenden Fläche entlanggeführt.

Bohren: Spanen mit kreisförmiger Schnittbewegung und gerader Vorschubbewegung in Richtung der Drehachse. Bohren dient zur Herstellung zylindrischer Löcher sowohl aus dem vollen Werkstoff als auch durch Nachbearbeitung.

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